Hier mal ein ganz toller Tipp für alle Kopfschmerzgeplagten.
Sobald die Kopfschmerzen anfangen, einfach ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf die Fingerkuppen geben und damit die Schläfen massieren. Dazu noch ein bis zwei Tropfen auf die Stirn. In wenigen Minuten sollten die Kopfschmerzen verschwunden sein.
Achtung: Nicht bei Spannungskopfschmerz und in der Schwangerschaft anwenden. Und natürlich hier der Hinweis: Sollten die Kopfschmerzen ungewöhnlich lange andauern, dann unbedingt einen Heilpraktiker oder Arzt aufsuchen. Und so könnt ihr das Öl selbst machen. (Es gibt es natürlich auch zu kaufen).
Für eine kleine dunkle Flasche (kriegt man in der Apotheke oder bei Amazon)
Einige Pfefferminzblätter (am besten aus dem eigenen Garten) abzupfen und waschen. Dann trocken tupfen und in eine kleine Flasche füllen. Darauf 100 ml Olivenöl (ersatzweise kann man auch Jojobaöl oder Mandelöl verwenden, besonders wenn einem der Eigengeruch des Olivenöls stört).
Das Fläschchen verschließen und bei Zimmertemperatur hell, aber nicht in der Sonne stehen lassen. Nach zwei bis drei Wochen die Pfefferminze absieden und das Öl in ein kleines dunkles Fläschchen füllen und verschließen. Bitte auch gleich beschriften, damit jeder weiß wofür es ist!
Viel Spaß beim Ausprobieren.
P.S. Beim nächsten Mal verrate ich euch auch, wie Weidenrindentee bei Kopfschmerzen hilft.
Eure Muse
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Mittwoch, 10. Oktober 2012
Dienstag, 9. Oktober 2012
Wein selbst herstellen
So, heute wollte ich euch mal kurz vorstellen, wie wir Wein selber machen.
Für meine Eltern und mich war das auch ein ganz neues Erlebnis. Letztes Jahr hingen die Weintrauben noch unglaublich lange an den Reben, weil wir einfach nicht wussten, was wir alles damit anstellen können. So wurde ein Teil gegessen und der andere Teil vergammelte leider.
Also wollten wir dieses Jahr Wein selber herstellen.
Zuerst haben wir natürlich die reifen Trauben geerntet, verlesen und gewaschen. Das ist ja noch alles ganz einfach.
Mein Vater hat eine eigene Presse für die Trauben gebaut. Irgendwie kam uns nicht in den Sinn mit den nackten Füßen darauf herumzutreten. Außerdem wollten wir auch noch den letzten Rest der gute Traube nutzen.
Die Anleitung für so einen Trauben"entsafter" bzw. Presse fand mein Vater bei youtube. Man kann sich so etwas mit ein wenig Geschick selbst bauen. Im Grunde nach ist es ein rechteckiger Kasten mit eingebauten Rohr. Darauf ein Stück Holz mit einem Gewinde, damit die Trauben schön ausgepresst werden. (Ich kann es super schlecht erklären, vielleicht helfen euch die Fotos).
Wir haben also die gewaschenen Trauben in ein Leinentuch gewickelt und in die Presse gelegt. Dann den Deckel drauf und mit Hilfe der Gewinde die Platte nach unten gedrückt. Mit eiserner Mannes- bzw. Weibeskraft wird das nichts, da braucht man schon das Gewinde.
Dann wieder den Deckel aufgemacht, das Tuch nochmals umgeschlagen und wieder zugedeckt, mit Hilfe des Gewinde den Deckel runtergedruckt und so kam dann auch der letzte gute Tropfen aus den Trauben.
Diesen Vorgang haben wir ganze dreimal wiederholt. Mehr ging wirklich nicht :D
Zum Schluss den super leckeren Traubensaft in einen Glasballon füllen. (Den kann man im Internet und im Fachhandel schon ab 25 EUR bestellen.).
Wasser, Zucker und Hefe (Rezepte gibts zu Hauf im Internet) obendrauf, gut verschließen mit einem Gummistück (gibts beim Glasballon dazu). Auf dieses Gummistück wird so ein Glasteil (ich weiß gerade nicht wie das heißt) raufgesetz und zur Hälfte mit Wasser befüllt. Der Wein kann nun gären.
Ungefähr nach 3-4 Wochen den Schlamm, der sich unten am Glasballon gesammelt hat, absieden.
Gummipropfen und Glasdings (grrr) mit Wasser befüllt wieder drauf und weitere Monate gären lassen. Wohl bekomms.
(Auf dem letzten Bild seht ihr den Glasballon nur mit dem Traubensaft, also noch ohne dazugefügtes Wasser). Wir hatte einen 25 L Glasballon, für 8 Liter Traubensaft (wir hatten ja nur wenige Weinreben) und für 8 Liter Wasser plus Zucker und Hefe.
Bis bald
eure Muse
Für meine Eltern und mich war das auch ein ganz neues Erlebnis. Letztes Jahr hingen die Weintrauben noch unglaublich lange an den Reben, weil wir einfach nicht wussten, was wir alles damit anstellen können. So wurde ein Teil gegessen und der andere Teil vergammelte leider.
Also wollten wir dieses Jahr Wein selber herstellen.
Zuerst haben wir natürlich die reifen Trauben geerntet, verlesen und gewaschen. Das ist ja noch alles ganz einfach.
Mein Vater hat eine eigene Presse für die Trauben gebaut. Irgendwie kam uns nicht in den Sinn mit den nackten Füßen darauf herumzutreten. Außerdem wollten wir auch noch den letzten Rest der gute Traube nutzen.
Die Anleitung für so einen Trauben"entsafter" bzw. Presse fand mein Vater bei youtube. Man kann sich so etwas mit ein wenig Geschick selbst bauen. Im Grunde nach ist es ein rechteckiger Kasten mit eingebauten Rohr. Darauf ein Stück Holz mit einem Gewinde, damit die Trauben schön ausgepresst werden. (Ich kann es super schlecht erklären, vielleicht helfen euch die Fotos).
Wir haben also die gewaschenen Trauben in ein Leinentuch gewickelt und in die Presse gelegt. Dann den Deckel drauf und mit Hilfe der Gewinde die Platte nach unten gedrückt. Mit eiserner Mannes- bzw. Weibeskraft wird das nichts, da braucht man schon das Gewinde.
Dann wieder den Deckel aufgemacht, das Tuch nochmals umgeschlagen und wieder zugedeckt, mit Hilfe des Gewinde den Deckel runtergedruckt und so kam dann auch der letzte gute Tropfen aus den Trauben.
Diesen Vorgang haben wir ganze dreimal wiederholt. Mehr ging wirklich nicht :D
Zum Schluss den super leckeren Traubensaft in einen Glasballon füllen. (Den kann man im Internet und im Fachhandel schon ab 25 EUR bestellen.).
Wasser, Zucker und Hefe (Rezepte gibts zu Hauf im Internet) obendrauf, gut verschließen mit einem Gummistück (gibts beim Glasballon dazu). Auf dieses Gummistück wird so ein Glasteil (ich weiß gerade nicht wie das heißt) raufgesetz und zur Hälfte mit Wasser befüllt. Der Wein kann nun gären.
Ungefähr nach 3-4 Wochen den Schlamm, der sich unten am Glasballon gesammelt hat, absieden.
Gummipropfen und Glasdings (grrr) mit Wasser befüllt wieder drauf und weitere Monate gären lassen. Wohl bekomms.
(Auf dem letzten Bild seht ihr den Glasballon nur mit dem Traubensaft, also noch ohne dazugefügtes Wasser). Wir hatte einen 25 L Glasballon, für 8 Liter Traubensaft (wir hatten ja nur wenige Weinreben) und für 8 Liter Wasser plus Zucker und Hefe.
Bis bald
eure Muse
Sonntag, 20. Mai 2012
Grillen
So langsam wirds warm draußen und ich kann es kaum erwarten meine eigene kleine Terasse wieder herzurichten mit Kräuter, Pflanzen und Co.
Gestern Abend waren wir zum Grillen eingeladen. Bei uns gilt das Prinzip, dass jeder eine Kleinigkeit mitbringt (quasi sich sein eigenes Essen mitbringt) damit der oder die Gastgeber/in nicht zu stark finanziell belastet wird.
Wir haben alle nicht so das dicke Geld und wir könnten es uns schlicht weg nicht leisten auf eigene Kosten komplett Getränke, Salate, Sachen für den Grill etc. einzukaufen. So haben wir dann immer die Möglichkeit oft zusammenzukommen.
Mein Freund und ich kamen gestern etwas verspätet und sehr spontan zu einem kleinen Grillfest. Aber es war sooo eine tolle Stimmung, Wahnsinn. Ich habe viele neue und besonders interessante Menschen kennengelernt. Die Frau des Hauses war zudem Vegetarierin und wir konnten uns über Gott und die Welt unterhalten.
Rezepte wurden ausgetauscht, Lagerfeuer angemacht, philosophiert und über die aktuelle Politik geschimpft. Ach was für ein herrlicher Abend.
Zudem hat das Wetter mitgespielt.... was will man mehr.
Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Wochenende und konntet etwas entspannen.
Gestern Abend waren wir zum Grillen eingeladen. Bei uns gilt das Prinzip, dass jeder eine Kleinigkeit mitbringt (quasi sich sein eigenes Essen mitbringt) damit der oder die Gastgeber/in nicht zu stark finanziell belastet wird.
Wir haben alle nicht so das dicke Geld und wir könnten es uns schlicht weg nicht leisten auf eigene Kosten komplett Getränke, Salate, Sachen für den Grill etc. einzukaufen. So haben wir dann immer die Möglichkeit oft zusammenzukommen.
Mein Freund und ich kamen gestern etwas verspätet und sehr spontan zu einem kleinen Grillfest. Aber es war sooo eine tolle Stimmung, Wahnsinn. Ich habe viele neue und besonders interessante Menschen kennengelernt. Die Frau des Hauses war zudem Vegetarierin und wir konnten uns über Gott und die Welt unterhalten.
Rezepte wurden ausgetauscht, Lagerfeuer angemacht, philosophiert und über die aktuelle Politik geschimpft. Ach was für ein herrlicher Abend.
Zudem hat das Wetter mitgespielt.... was will man mehr.
Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Wochenende und konntet etwas entspannen.
Dienstag, 3. April 2012
Natur pur!
Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich in letzter Zeit so viele junge Menschen für die Natur und den Tierschutz engagieren.
Vor 10 Jahren, als ich 18 Jahre alt war, wollte noch niemand davon etwas wissen und alle haben mich als "Öko" bezeichnet, obwohl ich quasi nur Informationen weitergab und weit weg von einem Öko-Leben war.
Nun ist es so, dass sich vermehrt (junge) Menschen, besonders zwischen 20-35 Jahren wieder für die Natur und allem drum und dran interessieren.
Veganismus z.B. wird quasi schon als neuen Mainstream bezeichnet, was ich generell begrüße, da so noch mehr Menschen an ein bewussteres Leben herangeführt werden.
Auch sind vegane und vegetarische Kochbücher (oft von jungen Menschen geschrieben) total im Kommen.
Auch den Weg über die Religion wie den Buddhismus oder Hinduismus und auch die Lehren des Yoga schlagen immer mehr Menschen ein. Damit einher geht natürlich auch ein respektvoller Umgang mit Tieren, der Umwelt und auch den Mitmenschen.
Der Trend scheint immer mehr zu einem Zurück zur Natur zu gehen und das finde ich einfach wundervoll.
Wieviele Menschen sich nun wieder mit Kräutern und natur-spirituellen Aspekten beschäftigen. Dies wollte ich nur mal so in den Raum stellen. Vielleicht hat jeder von euch ganz spezielle Erfahrungen zu diesem Thema gemacht. Vielleicht kommt es auch nur mir so vor?
Ein ganz interessantes Video noch zum Schluss.
Zu sehen ist ein junger Mann der uns erklärt, was wir am Wegesrand alles so essen können.
Ist es wirklich möglich, dass wir in ein oder zwei Generationen all die Grausamkeiten hinter uns lassen und ein bewussteres Natur-Leben genießen?
Eure Muse
Vor 10 Jahren, als ich 18 Jahre alt war, wollte noch niemand davon etwas wissen und alle haben mich als "Öko" bezeichnet, obwohl ich quasi nur Informationen weitergab und weit weg von einem Öko-Leben war.
Nun ist es so, dass sich vermehrt (junge) Menschen, besonders zwischen 20-35 Jahren wieder für die Natur und allem drum und dran interessieren.
Veganismus z.B. wird quasi schon als neuen Mainstream bezeichnet, was ich generell begrüße, da so noch mehr Menschen an ein bewussteres Leben herangeführt werden.
Auch sind vegane und vegetarische Kochbücher (oft von jungen Menschen geschrieben) total im Kommen.
Auch den Weg über die Religion wie den Buddhismus oder Hinduismus und auch die Lehren des Yoga schlagen immer mehr Menschen ein. Damit einher geht natürlich auch ein respektvoller Umgang mit Tieren, der Umwelt und auch den Mitmenschen.
Der Trend scheint immer mehr zu einem Zurück zur Natur zu gehen und das finde ich einfach wundervoll.
Wieviele Menschen sich nun wieder mit Kräutern und natur-spirituellen Aspekten beschäftigen. Dies wollte ich nur mal so in den Raum stellen. Vielleicht hat jeder von euch ganz spezielle Erfahrungen zu diesem Thema gemacht. Vielleicht kommt es auch nur mir so vor?
Ein ganz interessantes Video noch zum Schluss.
Zu sehen ist ein junger Mann der uns erklärt, was wir am Wegesrand alles so essen können.
Ist es wirklich möglich, dass wir in ein oder zwei Generationen all die Grausamkeiten hinter uns lassen und ein bewussteres Natur-Leben genießen?
Eure Muse
Sonntag, 18. März 2012
Mikado Gras
Liath von Wegedermagie hat mich auf die Idee gebracht Mikado Gras zu züchten. Nachdem sie meinen Post zum Avocadobäumchen kommentiert hat, musste ich erstmal Mikado Gras googlen. Und ich finde es richtig interessiert.
Diese feingliedrigen Stängel finde ich einfach super ansprechend.
Diese feingliedrigen Stängel finde ich einfach super ansprechend.
Jetzt bin ich also händeringend auf der Suche nach dieser Pflanze oder auch nach Samen und hab bis jetzt noch nichts gefunden.
Wenn ihr also einen Tipp für mich habt....bitte her damit!
Habt ihr auch spezielle Lieblingspflanzen?
Eure Muse
Sonntag, 19. Februar 2012
Holunderjauche
Es ist zwar noch ein wenig Zeit bis zum Frühling, aber schon jetzt planen einige Leute ihren Gemüsegarten und ziehen bereits kleine Stecklinge heran.
In der letzten Wohnen & Garten Zeitschrift war Holunderjauche abgedruckt, aber leider ohne Rezept.
Holunderjauche wird unverdünnt über den Boden gegossen. Besonders hilfreich ist es zur Vertreibung von Schnecken und Mäusen (ganz unbeliebt im Gemüsebeet). Und es ist super einfach herzustellen.
Du brauchst: Einen großen Eimer mit Deckel, Holunderblätter und Wasser.
Du nimmst ungefähr vier Hände voll Holunderblätter (keine Beeren oder Äste, etc.), packst diese in den Eimer, 1 L Wasser drauf und den Eimer verschließen. Dann für ca. zwei bis drei Wochen an einen sonnigen Ort im Garten stellen. (Am besten weit weg vom Haus). Es stinkt fürchterlich, aber nicht mehr auf dem Beet.
Viel Spaß euch Hobbygärtner!
Eure Muse
P.S. in Frankreich werden u.a. große Felder mit Brennesseljauche gedüngt. Dies kann natürlich auch in kleiner Variante bei uns als Dünger genutzt werden. (Das Rezept ist quasi das Gleiche wie oben, nur anstatt der Holunderblätter, nun Brennesselblätter).
Insgesamt spart das natürlich Geld zu den herkömmlichen Dünger aus dem Baumarkt und schont darüber hinaus auch noch die Umwelt. Es tötet die Tiere nicht, sondern vertreibt sie nur.
In der letzten Wohnen & Garten Zeitschrift war Holunderjauche abgedruckt, aber leider ohne Rezept.
Holunderjauche wird unverdünnt über den Boden gegossen. Besonders hilfreich ist es zur Vertreibung von Schnecken und Mäusen (ganz unbeliebt im Gemüsebeet). Und es ist super einfach herzustellen.
Du brauchst: Einen großen Eimer mit Deckel, Holunderblätter und Wasser.
Du nimmst ungefähr vier Hände voll Holunderblätter (keine Beeren oder Äste, etc.), packst diese in den Eimer, 1 L Wasser drauf und den Eimer verschließen. Dann für ca. zwei bis drei Wochen an einen sonnigen Ort im Garten stellen. (Am besten weit weg vom Haus). Es stinkt fürchterlich, aber nicht mehr auf dem Beet.
Viel Spaß euch Hobbygärtner!
Eure Muse
P.S. in Frankreich werden u.a. große Felder mit Brennesseljauche gedüngt. Dies kann natürlich auch in kleiner Variante bei uns als Dünger genutzt werden. (Das Rezept ist quasi das Gleiche wie oben, nur anstatt der Holunderblätter, nun Brennesselblätter).
Insgesamt spart das natürlich Geld zu den herkömmlichen Dünger aus dem Baumarkt und schont darüber hinaus auch noch die Umwelt. Es tötet die Tiere nicht, sondern vertreibt sie nur.
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