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Dienstag, 9. Oktober 2012

Steinbarometer

Jedes Mal wenn es regnet, muss ich immer an ein Steinbarometer denken und schmunzeln.

Vor zwei Jahren war ich mit meinem Freund im Sauerland in Willingen wandern. In der Nähe unseres Hotels stand dieses Steinbarometer.
Es schüttete aus Eimern und dieses Barometer war natürlich klitschnass - was auch sonst.

Und schon wieder muss ich schmunzeln, weil der Regen in diesem Moment an die Fensterscheibe prasselt.















Eure Muse

Wein selbst herstellen

So, heute wollte ich euch mal kurz vorstellen, wie wir Wein selber machen.
Für meine Eltern und mich war das auch ein ganz neues Erlebnis. Letztes Jahr hingen die Weintrauben noch unglaublich lange an den Reben, weil wir einfach nicht wussten, was wir alles damit anstellen können. So wurde ein Teil gegessen und der andere Teil vergammelte leider.

Also wollten wir dieses Jahr Wein selber herstellen.

Zuerst haben wir natürlich die reifen Trauben geerntet, verlesen und gewaschen. Das ist ja noch alles ganz einfach.


Mein Vater hat eine eigene Presse für die Trauben gebaut. Irgendwie kam uns nicht in den Sinn mit den nackten Füßen darauf herumzutreten. Außerdem wollten wir auch noch den letzten Rest der gute Traube nutzen.
Die Anleitung für so einen Trauben"entsafter"  bzw. Presse fand mein Vater bei youtube. Man kann sich so etwas mit ein wenig Geschick selbst bauen. Im Grunde nach ist es ein rechteckiger Kasten mit eingebauten Rohr. Darauf ein Stück Holz mit einem Gewinde, damit die Trauben schön ausgepresst werden. (Ich kann es super schlecht erklären, vielleicht helfen euch die Fotos).



Wir haben also die gewaschenen Trauben in ein Leinentuch gewickelt und in die Presse gelegt. Dann den Deckel drauf und mit Hilfe der Gewinde die Platte nach unten gedrückt. Mit eiserner Mannes- bzw. Weibeskraft wird das nichts, da braucht man schon das Gewinde.
Dann wieder den Deckel aufgemacht, das Tuch nochmals umgeschlagen und wieder zugedeckt, mit Hilfe des Gewinde den Deckel runtergedruckt und so kam dann auch der letzte gute Tropfen aus den Trauben.
Diesen Vorgang haben wir ganze dreimal wiederholt. Mehr ging wirklich nicht :D


Zum Schluss den super leckeren Traubensaft in einen Glasballon füllen. (Den kann man im Internet und im Fachhandel schon ab 25 EUR bestellen.).
Wasser, Zucker und Hefe (Rezepte gibts zu Hauf im Internet) obendrauf, gut verschließen mit einem Gummistück (gibts beim Glasballon dazu). Auf dieses Gummistück wird so ein Glasteil (ich weiß gerade nicht wie das heißt) raufgesetz und zur Hälfte mit Wasser befüllt. Der Wein kann nun gären.
Ungefähr nach 3-4 Wochen den Schlamm, der sich unten am Glasballon gesammelt hat, absieden.
Gummipropfen und Glasdings (grrr) mit Wasser befüllt wieder drauf und weitere Monate gären lassen. Wohl bekomms.




(Auf dem letzten Bild seht ihr den Glasballon nur mit dem Traubensaft, also noch ohne dazugefügtes Wasser). Wir hatte einen 25 L Glasballon, für 8 Liter Traubensaft (wir hatten ja nur wenige Weinreben) und für 8 Liter Wasser plus Zucker und Hefe.

Bis bald
eure Muse

Dienstag, 3. April 2012

Die Regulierungswut der EU

Ein sehr schöner TV-Beitrag.

Da es um eine EU-Richtlinie geht auch für uns in Deutschland interessant.
Einige Pflanzen wie z.B. eine bestimmte Salbeiart (Aztekischer Salbei, der in Südamerika als Halluzinogen verwendet wird) wurden bereits aus dem Sortiment vieler Kräuterversandhäuser genommen. Der Verkauf ist sogar unter Strafe gestellt. Auch Hortensien sollen bald aus dem Handel verschwinden. Bis vor kurzem wurde auch ein Verbot von Stevia diskutiert.
Quasi stehen auch fast alle Heilpraktiker vor dem Aus.

Aber warum erlässt die EU  Richtlinien, die doch eigentlich (seien wir mal ehrlich) schwachsinnig sind?

Aber seht selbst. Auch gut für Jura-Laien erklärt.
Ich erkläre somit den Pharmazie- Lobbyismus für eröffnet!


Ein Gegen-Artikel vom Spiegel könnt ihr hier lesen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,728471,00.html


Aber bitte lest bis nach ganz unten. Es kommt eine Änderung, auch wenn der Spiegel es erst anders darstellt. Ich frag mich inwieweit der Lobbyismus in den Medien involviert ist. Ihr wisst bestimmt was ich meine.

Eine Anmerkung noch: Auch wenn ich mich weit aus dem Fenster lege, aber man kann mit Pflanzen heilen. Dies ist mehrfach bewiesen worden. Ich kenne einige Fälle von Krebskranken (privat oder auch Fälle aus dem Fersehen/Zeitschriften)  die mit Hilfe von Pflanzenkost oder Kräutern ihre Erkrankung heilen oder zumindest eindämmen konnten, obwohl die Ärzte sie schon aufgegeben haben. Ich denke dabei auch an Wolf-Dieter Schorl der selbst an Borriolose litt. Es gibt natürlich auch chemische Medikamente die definitiv helfen, wo Pflanzenkost oder Heilkräuter nicht mehr mitkommen. Es sollte uns dennoch aber die Wahl bleiben, welchen Weg wir einschlagen möchten.

Wie weit wird dieser Lobbyismus noch gehen? Wieviel werden wir zulassen?

Natur pur!

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich in letzter Zeit so viele junge Menschen für die Natur und den Tierschutz engagieren.
Vor 10 Jahren, als ich 18 Jahre alt war, wollte noch niemand davon etwas wissen und alle haben mich als "Öko" bezeichnet, obwohl ich quasi nur Informationen weitergab und weit weg von einem Öko-Leben war.

Nun ist es so, dass sich vermehrt (junge) Menschen, besonders zwischen 20-35 Jahren wieder für die Natur und allem drum und dran interessieren.

Veganismus z.B. wird quasi schon als neuen Mainstream bezeichnet, was ich generell begrüße, da so noch mehr Menschen an ein bewussteres Leben herangeführt werden.
Auch sind vegane und vegetarische Kochbücher (oft von jungen Menschen geschrieben) total im Kommen.
Auch den Weg über die Religion wie den Buddhismus oder Hinduismus und auch die Lehren des Yoga schlagen immer mehr Menschen ein. Damit einher geht natürlich auch ein respektvoller Umgang mit Tieren, der Umwelt und auch den Mitmenschen.

Der Trend scheint immer mehr zu einem Zurück zur Natur zu gehen und das finde ich einfach wundervoll.
Wieviele Menschen sich nun wieder mit Kräutern und natur-spirituellen Aspekten beschäftigen. Dies wollte ich nur mal so in den Raum stellen. Vielleicht hat jeder von euch ganz spezielle Erfahrungen zu diesem Thema gemacht. Vielleicht kommt es auch nur mir so vor?

Ein ganz interessantes Video noch zum Schluss.

Zu sehen ist ein junger Mann der uns erklärt, was wir am Wegesrand alles so essen können.


Ist es wirklich möglich, dass wir in ein oder zwei Generationen all die Grausamkeiten hinter uns lassen und ein bewussteres Natur-Leben genießen?

Eure Muse